Der Inn - eine launige Diva

Der Inn in Tirol ist heute über weite Strecken begradigt und verbaut, seine Fließstrecke ist durch zahlreiche Kraftwerke beeinträchtigt; eine längere freie Fließstrecke von 150 km besteht noch zwischen Fließ und Kirchbichl, wo sich auch unser Revier befindet. Dieses reicht von der Einmündung der Ziller rechtsufrig und vom Bahnhof Münster linksufrig bis zum Einfluss Alpbach und ist beidufrig befischbar. Vereinzelt finden sich noch naturnähere Abschnitte und Reste der ursprünglichen Auwälder, die oft als Natur- oder Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen sind.

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Der Habach, als kleiner natürlicher Zubringer auf der Seite von Münster, dient den Äschen und Regenbogenforellen in unserem Revier  als Laichhabitat und wird von unserem Verein als natürlicher Aufzuchtbach bewirtschaftet.

Unser Revier beheimatet hauptsächlich Regenbogenforellen und  Äschen. Durch eine Wiederansiedelung von Barben, welche durch ein Projekt vor Jahren durch unseren Verein initiiert wurde,  konnten diese erfreulicherweise heuer erstmalig von Christoph Walder (WWF) als Jungbrut bei der Begehung  an der Mündung der Brandenberger Ache zum Inn  nachgewiesen werden.

Als gefährdet gelten Huchen, die erfreulicherweise in unserem Revier und den anliegenden Revieren zwischen Rattenberg und Rotholz jährlich im Herbst und Winter gefangen werden.

Der Europäische Biber wurde in den 1970er Jahren auf der bayerischen Seite der Innstauseen wieder angesiedelt und hat sich seither massiv ausgebreitet. Der Biber ist in unserem Innrevier zahlreich vorhanden.

 

Der Inn weist in Tirol, Bayern und Oberösterreich im gesamten Verlauf Gewässergüteklasse II (mäßig verunreinigt) auf.

Unser Innrevier ist beidufrig gut mit dem Auto erreichbar. Auf der Brixlegger Seite kann man beim Schloss Lichtwerth oder beim Alpquell oder an der Zillermündung parken, Die untere Reviegrenze ist der Einfluss des Alpbach in Brixlegg.

An der Nordseite, kann man von Kramsach auf dem Weg nach Münster Wiesing von der Bundesstrasse nach Brixlegg abbiegen und gleich rechts über eine Schotterstrasse am Bauern vorbei direkt an den Inn gelangen. Der Schranken ist nicht verschlossen und der Weg ist für Vereinsmitglieder frei befahrbar. Der Schotterweg direkt am Inn führt bis zur oberen Reviergrenze ca. 700 m oberhalb der Zillermündung beim Pumphaus am Bahnhof Münster/Wiesing. Das Auto kann an mehreren Stellen parkiert werden.

Fly only!

kein Widerhaken!

  • Fischen mit Widerhaken
  • Fischen mit mehr als zwei Fliegen
  • Fischen mit Duftköder

Regenbogenforelle, Äsche, Huchen, Barben

Ganzjährig mit besonderer Beachtung der Laich- und Schonzeiten.